Pensionskasse des Kantons Glarus
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LEISTUNGEN IM TODESFALL

Ehegattenrente

Im Todesfall einer versicherten oder Rente beziehenden Person hat der hinterlassene Ehegatte bzw. die hinterlassene Ehegattin oder der eingetragene Partner bzw. die eingetragene Partnerin Anspruch auf eine Rente, wenn eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:

  • Verpflichtung, beim Tod der versicherten Person für den Unterhalt mindestens eines Kindes oder Pflegekindes der versicherten Person oder eines eigenen Kindes aufkommen zu müssen;
  • die Ehe hat mindestens fünf Jahre gedauert.

Erfüllt der hinterlassene Ehegatte bzw. die hinterlassene Ehegattin keine dieser Voraussetzungen, besteht ein Anspruch auf eine Kapitalabfindung in der Höhe von drei Jahresrenten.

Im Todesfall vor dem Altersrücktritt beträgt die Witwen- oder Witwerrente 60% der Invalidenrente. Nach dem Altersrücktritt beträgt sie 60% der Altersrente.

Rente an geschiedenen Ehegatten

Der geschiedene Ehehatte oder die geschiedene Ehegattin einer versicherten Person ist nach deren Tod dem Witwer bzw. der Witwe gleichgestellt, wenn die Ehe mindestens zehn Jahre gedauert hat und dem geschiedenen Ehegatte bzw. der geschiedenen Ehegattin im Scheidungsurteil eine Rente oder eine Kapitalabfindung für eine lebenslängliche Rente zugesprochen wurde.

Waisenrente

Kinder sowie Stief- und Pflegekinder haben bei Tod der versicherten Person Anspruch auf eine Waisenrente; für Stief- und Pflegekinder besteht indessen dieser Anspruch nur dann, wenn die verstorbene versicherte Person für deren Unterhalt zur Hauptsache aufgekommen ist.

Im Todesfall vor dem Altersrücktritt beträgt die Waisenrente 20% der Invalidenrente, danach 20%  der Altersrente.

Die Kinderrente wird bis zum Ende des Monats ausgerichtet, in welchem das Kind das 18. Altersjahr vollendet hat, bzw. bis zum Abschluss der Ausbildung, längstens jedoch bis zur Vollendung des 25. Altersjahres.

Todesfallkapital

Ist im Todesfall vor dem Altersrücktritt keine Rente an den hinterlassenen Ehegatten bzw. die hinterlassene Ehegattin oder an den hinterlassenen Lebesnpartner bzw. die hinterlassene Lebenspartnerin zu bezahlen, dann haben in nachfolgender Reihenfolge Anspruch auf das Todesfallkapital (Art. 39 Basisreglement): 

a.der hinterlassene Ehegatte oder die Ehegattin und die Waisen;

b.

Personen, für deren Unterhalt die versicherte Person in erheblichem Masse aufgekommen ist oder die Person, mit welcher die versicherte Person in den letzten fünf Jahren bis zu ihrem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft im selben Haushalt geführt hat;
c.beim Fehlen von Begünstigten nach den Buchstaben a und b: die Kinder der versicherten Person, welche die Voraussetzungen von Artikel 38 nicht erfüllen;
d.beim Fehlen von Begünstigten nach den Buchstaben a bis c: die übrigen gesetzlichen Erben unter Ausschluss des Gemeinwesens.

Nach dem Altersrücktritt besteht kein Anspruch auf ein Todesfallkapital.